Der Harlekin

Er schlägt ein Rad und macht Grimassen,

die Menge lacht und kanns nicht fassen,

er hüpft und tanzt die ganze Zeit,

die Menge klatscht vor Heiterkeit.

Der Abend zieht dahin im Fluge,

mit Sprüchen dumme und auch kluge,

der Harlekin, der Harlekin,

die Menge die bejubelt ihn.

Dann wird es dunkel in der Manege,

die Menge geht, die Lichter flackern,

draußen hört man sie noch fröhlich gackern,

nur einer dreht noch seine Runde,

der Harlekin, ohne lächeln auf dem Munde.

Die Maske ist gefallen, wie der Vorhang der Manege,

die Fröhlichkeit rinnt dahin, wie die Tränen auf seinen Wangen.

Die Geister beginnen Ihn zu jagen,

kein Entrinnen, kein Entkommen,

er taumelt wie benommen,

um der Dunkelheit zu entkommen.

Doch auch Morgen wird man Ihn wieder sehen,

mitten in der Manege stehen.

Lachen, witzeln, Räder schlagen um,

sein Schicksal zu ertragen.

Die zwei Gesichter die sind sein,

das eine Lacht, das andere weint.

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3 Gedanken zu “Der Harlekin

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