BDSM how to ?

Unser kleines Techtelmechtel, lief nun schon einige Wochen mit regelmäßigen treffen. Wir hatten schöne Abende und haben viel unternommen, natürlich lief es im Endeffekt immer auf das selbe raus, wir landeten in der Kiste.

Eines Tages stellte sie mir die Frage die vieles ändern sollte „wie stehst du zu BDSM?“, an Ihrem Lächeln und dem Funkeln in Ihren Augen, konnte ich Erkennen, dass ich recht blöde aus der Wäsche geschaut habe. Sie hat sofort gesehen, dass ich mich mit diesem Thema noch nicht wirklich beschäftigt habe. Natürlich waren mir die Begriffe nicht ganz fremd, jedoch habe ich mich nie tiefer mit dem Thema beschäftigt. Bei dem Begriff BDSM waren sofort Bilder von Peitschen, Fesseln und Leute in Ledermasken in meinem Kopf.

Zögernd brachte Ich heraus „naja so Frauen schlagen ist nicht so mein Ding“ sie brach in schallendes Gelächter aus und ich wollte nur noch im Erdboden versinken. Ein wenig schmollend nippte ich an meinem Redbull und zog typisch weise an meiner Zigarette, sie schaute mich an und lächelt“mach dir nichts draus mir ging es ähnlich“. „Mach dir keinen Kopf, ich bin nicht Masochistisch veranlagt, härter anfassen, Schläge auf den Hintern und geführt werden“ sie lächelte wieder „aber ich kann auch dich führen wenn dir das mehr Spaß macht“ und ein wölfisches Grinsen stahl sich in ihr Gesicht. „hmmmm, ich hab keine Ahnung was mit Spaß machen könnte“. Wir sprachen noch eine ganze Weile über das Thema und es entwickelte durchaus seinen Reiz für mich, viele konnte ich mir zwar nicht unbedingt vorstellen, aber was man nicht versucht hat, kann man nicht sagen das es einem gefällt. An diesem Tag ließen wir das Thema einfach mal so im Raum stehen und trennten uns nach unseren gewohnten Stunden, jedoch stand das nächste treffen schon fest. Und wenn ich ehrlich bin, hatte mich die Neugier gepackt.

Zwei Tage später, trafen wir uns wieder, die vergangen Tage, waren mit Fragen, Antworten und Anregungen voll, es war nicht zu verleumden, ich war begierig auf dieses neue Erfahrung.

Der Rahmen, wie, was, wie weit war abgesteckt worden und von Nachricht zu Nachricht konnte ich es mir immer besser vorstellen und in meinem Kopf begann sich ein Szenario zu manifestieren.

Gegen späten Nachmittag klingelte ich an ihrer Tür, es dauerte nicht lang und sie öffnete, sie trug ein Netzoberteil, wodurch man Ihre steifen Knospen sehen konnte, ich lächelt schelmisch, sonst trug sie nur einen schwarzen Slip. Dieser Anblick alleine erregte mich bereits, die Gespräche der vergangen Tage hatten ihr übriges getan um die Lust anzufachen. Sie begrüßte mich mit einem knappen „Hi“ und ging dann direkt in die Wohnung. Irgendwie verstand ich nicht, was das gewesen sein sollte, ich schloss die Tür und ging Ihr hinterher, meine Schuhe klackten leicht auf den Fließen Ihrer Wohnung. Ich sah, wie sie ins Schlafzimmer entschwand und folgte Ihr. Dort angekommen sah ich sie auf der Bettkante sitzend, den Blick auf den Boden gerichtet, die Hände auf Ihren Knien abgelegt. Meine Gedanken rasten in meinen Kopf, die Aufregung tat Ihr übriges, meine Hände wurden feucht und ich trat von einem Fuß auf den anderen. Unter Ihren Haaren sah ich sie leicht lächeln, sie sagte jedoch kein Wort. Ich sah mich um im Zimmer welches ich in letzter Zeit des Öfteren betreten hatte. Doch dieses Mal hatte sich etwas verändert, am Bett waren Fesseln für Arme und Beine angebracht, auf dem Nachtisch erkannte ich diverse Spielzeuge, eine Seidenschal, Gleitgel, Klammern?, Ich musste zweimal hinsehen, doch es waren tatsächlich Klammern.

Es muss eine Ewigkeit gedauert haben, bis ich diese ganzen Eindrücke verarbeitet habe, schließlich ging ich zu ihr rüber, sie blickte weiterhin starr nach unten. Ich stellte mich vor sie, kein zucken, keine Bewegung nichts. Ich nahm ihr Kinn in meine Hand und schob es nach oben, so das sie mich anblickte „was darf ich für euch tun Herr?“ kam es aus ihrem Mund und sie lächelte schelmisch.

„steh auf“ sagte ich so bestimmt wie ich konnte bzw. wie ich dachte es sollte so sein. Sie stand auf und senkte erneut den Blick. Ich umfasste Ihren Nacken mit der Hand, meine Finger gruben sich in ihre Haare, ich zog leicht dran und zwang sie mich anzusehen. Ich sah das funkeln in Ihren grünen Augen, in welche ich stundenlang schauen konnte, ich küsste sie leidenschaftlich und sie erwiderte den Kuss genauso begierig. „zieh mich aus“ sie begann mir das Hemd aufzuknöpfen langsam Knopf für Knopf, sie beuge sich nach vorne um meinen Hals zu küssen, als ich ihren heißen Atem bereits auf meiner Haut spürte sagte ich „Nein“ sie hielt sofort inne und richtete sich wieder auf und senkte den Blick, doch konnte sie lächeln sehen. Sie wollte mich reizen, testen und es war unglaublich schwer diese Liebkosung auszuschlagen, ich wollte sie jetzt!!!

Doch es erregte mich, dieses Gefühl von Macht, ich hätte es mir nicht träumen lassen, doch es fühlte sich gut an.

„Mach weiter“ sie zog mir das Hemd aus, nur um wieder inne zu halten, „Hose“ sagte ich, sie kniete sich vor mich und da erkannte ich den Fehler, wir wussten beide, wie sehr wir diese Position mochten. Sie öffnete den Gürtel , langsam und genüsslich, berührte dabei immer wieder meine Lust. Ich schloss einen Moment die Augen, ratsch waren alle Knöpfe der Hose geöffnet und sie glitt nach unten und wurde ausgezogen inklusive Schuhe und Strümpfe. „Alles“ sagte ich und sie zog mit die Short aus, ich lächelt als ich ihren lüsternen Blick sah, wie ich so nackt vor ihr stand.

„tu es“ es bedurfte nicht mehr Worte, damit sie wusste was gemeint war.

Sie liebkoste mich mit ihrem Mund und es fühlte sich wundervoll an, ich schloss die Augen und legten den Kopf in den Nacken und genoss es, das Ganze es war elektrisierend. Wir liebten es beide mit dem Mund zu verwöhnen und verwöhnt zu werden, den anderen zu Schmecken, die Kontrolle über dessen Lust zu haben, das beben das durch den Körper geht zu spüren. Sie trieb meine Lust bis an die Grenze des Höhepunktes, oh Gott wie gerne würde ich es geschehen lassen, mich in ihrem Mund zu ergießen, es genießen wie sie auch den letzten Tropfen aus mir saugte, wie aus einem Tetrapack, doch diesmal nicht.

„Stop“ sagte ich so beherrscht wie man nur sein konnte, doch sie lächelt nur und machte genussvoll weiter. „Stop“ sagte ich erneut, energischer ein Stöhnen unterdrückend, wieder nur ein kleines fieses Lächeln. Meine Hand fuhr in ihren Nacken und Haare, ich riss ihren Kopf weg und dreht ihn so, dass sie mich ansehen musste „ich sagte Stop“ kam es harsch aus mir. Ich war plötzlich durcheinander, war es zu viel? Hab ich Ihr weh getan? War der Ton zu harsch?

Ich zog sie sanft zu mir nach Oben, nahm sie in den Arm und flüsterte Ihr ins Ohr, „es tut mir leid wenn es zu viel war“ Sie schaute mich an, dann zog sie mich zu sich und küsste mich mit einer unglaublichen Lust und Intensität. Sie Blickte mich erneut an „alles gut, es gefällt mir“ ich lächelte.

Sofort nahm sie wieder ihre demütige Haltung an, „zieh dich aus“ sagte ich und sie tat wie Ihr befohlen. „knie dich auf das Bett, damit ich deinen Hintern sehen kann“ auch das tat sie wie es ihr gesagt wurde. Sie streckte mir ihren Hintern entgegen, so das ich ihre feuchte, warme Spalte sehen konnte. Ich packte ihren Hintern fest mit beiden Händen und sie stöhnte leise auf, ich ging auf die Knie und begann sie zu lecken, sie war unglaublich feucht, bei jeder Berührung der Zungenspitze an ihrem Kitzler stöhnte sie auf und das Zittern das durch ihren Körper lief wurde immer intensiver.

Ich liebkoste sie fast bis zum Höhepunkt, doch Strafe muss sein dachte ich mir und hörte kurz bevor sie zu kommen drohte auf.Es bereitete mir unglaubliches vergnügen sie bis an die Grenze zu treiben

„Leg dich hin“ und sie tat wie ihr gesagt wurde, „spreize deine Beine“sie spreizte sie sofort und ich glitt dazwischen, legte mich auf sie blickte sie an, sie lächelte, die Lust und die Begierde waren deutlich zu sehen, als ich mit meiner Lust, ihre spalte streifte stöhnte sie auf. „ich will dich jetzt in mir spüren“ hauchte sie mir zu und legte ihre Arme um mich. Ein neckisches Grinsen bereitete sich auf meinen Gesicht aus als ich sagte „das hast du dir noch nicht verdient“. Natürlich wollte ich sie, nichts wollte ich in diesem Moment lieber, als in sie zu gleiten, sie zu spüren, ihre Hitze, ihre Lust, welche mit jedem Stoß noch gesteigert würde, aber heute waren eben andere Voraussetzungen und ich genoss sie.

Ich fixierte ihre Hände mit den Fesseln, welche am Bett angebracht waren, sie nickte kurz als Zeichen der Bestätigung. Ich nahm den Seidenschal von ihrem Nachttisch und verband ihr die Augen. Ich begann meine Finger über ihren Körper wandern zu lassen, sanft nur die Spitzen der Finger berührten flüchtig die Haut, sie genoss sichtlich die Berührungen. Die Finger wanderten vom Hals entlang der Rippen zum Bauch von dort wieder nach oben zu ihren Brüsten, ich nahm eine ihrer harten aufgerichteten Knospen zwischen Daumen und Zeigefinger und begann langsam an zuzudrücken, sie stöhnte und ein leichter Schauer durchlief den Körper, sie zerrte leicht an ihren Fesseln. Ich lächelt brachte meine Lippen an ihr Ohr „gefällt es dir?“ hauchte ich meinen heißen Atem in ihr Ohr „oh jaaa“ kam es von ihr mehr ein stöhnen als ein flüstern. Erneut musste ich lächeln, ich küsste sie stürmisch und fordernd und sie erwiderte nicht geringer. Langsam zog ich meinen Kopf zurück von ihrem, bis sich nur noch die Lippen leicht berühren konnten, sie lächelte „Fiesling“ sagte sie lachend.

Ich legte mich neben sie, begann mit meinen Fingern vom Knie hinweg zu ihrem Lustzentrum zu streichen, ein leises aufstöhnen folgte als ich das Lustzentrum nur sanft streifte und am anderen Bein meine Finger wieder zum Knie Wanderten und von dort wieder zurück nur mit einer Flüchtigen Berührung. Ihr Verlangen war zum greifen nah, dass zittern ihres Körpers, das stöhnen, der Geruch der in der Luft war, es war wundervoll und es bereitete mir unendliche Freude mit ihr zu spielen. Meine Finger wanderten zu ihrer Spalte, ein Finger gilt langsam und nur wenige Millimeter zwischen ihre Lippen, wanderte zum Eingang ihrer Lust und verharrte dort einige Sekunden, ich genoss ihre wärme und ihre Feuchte. Ich begann ihren Kitzler mit den Fingern zu verwöhnen, umkreiste Ihn, streichelte ihn mal mit viel mal mit wenig Druck, sie stöhnte laut, sie atmete nun schwer und schnell, Wellen der Erregung durchzuckten ihren Körper, während sie sich in den Fessel aufbäumte.

Ich vergrub meine andere Hand wieder in Nacken und Haare und zog ihren Kopf zurück um ihren Hals zu entblößen, wie ein Vampir kurz bevor er seinem Opfer den Lebenssaft aussaugt. Ich begann ihren Hals zu küssen und zu knabbern, während ich mit zwei Fingern in sie eindrang. Ich trieb ihr Lust immer und immer wieder mit meinen Fingern welche an Klitoris und in ihr waren bis zur Schmerzgrenze, ich platzte fast vor Erregung aber ich genoss es viel zu sehr mit ihr zu spielen als das ich mich hinreisen hätte lassen. „bitte“ wisperte sie „bitte lass es enden“ ihr ganzer Körper zitterte nun wie eine zum bersten gefüllter Körper. Von der Lust gepackt, öffnete ich schnell ihre Fesseln, dreht sie auf den Bauch. Ich packte sie fest an den Haaren und an der Hüfte und nahm sie schnell und hart, es dauerte nicht lange und unsere Körper entluden sich kurz hintereinander in einem unglaublichen Rausch. Wir lagen beide lange da und Atmeten schwer, meine Beine zitterten, es war unglaublich so extrem war es bisher noch nie. Sie lag in meinem Arm und grinste mich zufrieden an „da ist durchaus Potential, du fieser Kerl“ ich lächelte „ich wäre nicht abgeneigt, mich auf dieser Basis weiter zu entwickeln“.

Das war der Beginn einer sehr intensiven und interessanten, Körperlich und Seelischen Beziehung und mein erster Ausflug ins Thema BDSM, welcher nicht der letzte war, die armen Klammern durften ja nicht so faul rumliegen und die Frage, bin ich devot? Ist auch noch nicht geklärt, aber das ist eine andere Geschichte.

Liebe Grüße

Euer Harlekin

Das Leben ist schön, oder etwa nicht?

Er erhob sich wie der Phönix aus der Asche, mit einer Glut im den Augen und Mut im Herzen dem Tod von der Schippe gesprungen. Der neue Mut gab im Auftrieb wieder alles ins Reine zu bringen, sein altes Leben hinter sich zu lassen und ein neues Leben zu beginnen.

Der Entschluss zu Leben, liegt nun gut 2 Jahre hinter Ihm und es wird Zeit für ein kleines Resümee zu ziehen. Diese zwei Jahre waren von Höhen und tiefen gekrönt, jedoch beginnen wir am Anfang.

Die leere in seinem Herzen war groß und die Scherben seiner Existenz lag vor seinen Füßen, jedoch ließ der Wille für seine Kinder da zu sein ihn nie im Stich. Er zog in seine neue Wohnung, eine ehemalige Ferienwohnung über seiner alten Wohnung. Es war gewiss nicht immer leicht, die Frau zu sehen, die ihm so unbeschreibliche Qualen bereitet hatte. Doch es war wichtiger, dass seine Kinder beide Elternteile um sich haben. So quartierte er sich in dieser Ferienwohnung mit den Siebzigerjahre Möbeln ein, er nahm nur das nötigste mit seine größten Schätze, seine vielen Bücher, Geschichten von Helden, der Liebe und dem Sieg des Guten. Es war keine Traum Wohnung, jedoch war es der erste Schritt in ein neues Leben.

Die Einsamkeit in seinem Herzen marterte Ihn und die Sehnsucht nach menschlicher Nähe quälte Ihn, den Sie fehlte Ihm so sehr. Das spüren von warmer Haut unter seinen Berührungen, ein warmer Körper, der sich an seinen schmiegt, die sanfte Berührung eines Kusses. So begann er einen weiteren Schritt in Richtung Leben zu wagen und nahm wieder Kontakt zu Frauen auf. Die Nächte vergingen mit schreiben, interessanten Gesprächen und das aufkeimen von Hoffnung, dass sich alles normalisieren würde. Der Versuch einer Beziehung scheiterte nach ca. einem Monat, es lag weder an der Entfernung noch an dem Willen, etwas gutes daraus Entstehen lassen, doch musste er feststellen, dass es nicht einfach war. Er Vater von drei kleinen Kindern, noch verheiratet und mit seiner Exfrau in einem Haus wohnend. Welcher neue Partner wollte das schon? Die Tatsache mit den drei Kinder wog schwer, den viele der interessanten Frauen waren um die dreißig und Kinderlos, der Kinderwunsch und das Bedürfnis eine Familie zu gründen wog sehr schwer. Wie könnte er es Ihnen verdenken, es ist wundervoll Nachhause zu kommen und seine Familie zu begrüßen.

Doch wie kann er nach so kurzer Zeit einer Frau etwas in Aussicht stellen, welchem er sich nicht gewiss ist, dass er das jemals wieder in Betracht ziehen kann. So scheiterte diese Beziehung, wie noch viele nach ihr scheitern sollte und mit jedem scheitern sollte ein weiteres kleines Stück seines Herzens sterben, dessen war er sich nur noch nicht bewusst.

Er sah ein, dass er noch nicht bereit war für eine neue Beziehung, jedoch fehlte ihm Nähe nach wie vor, so fasste er den Entschluss gegen die Natur seines Wesens sich auf einer Swingerseite anzumelden. Er dachte es kann nichts Schaden etwas Spaß zu haben, keine Verpflichtung und doch Nähe, Zärtlichkeit usw. zu erfahren. Es lief sehr gut, es kristallisierte sich nach kurzer Zeit einige willige Damen heraus, die ersten zwei Dates waren ein Reinfall, die Damen waren verheiratet und selber als Opfer von Fremdgehen sagte er Ihnen Freundlich ab. Das schreiben auf der Seite änderte sein Weltbild drastisch, es waren so viele Frau, welche einen Seitensprung suchten, unglaublich. Letztendlich kam es zu einer zwei dauerhaften Affären und er begann seine Sexualität neu zu entdecken und lebte sich aus. Das ausleben nahm ein drastisches Ausmaß an, er begann sich Sprichwörtlich in den Burnout zu ficken.

Das ganze hielt ein paar Monate an, mehr unterwegs wie zuhause. Zuhause? Konnte man es so nennen diese alte Bude, mit den Möbeln die er hasste, die Nachtspeicher Öfen, welche im Winter die Wohnung gerade mal so warm brachten, dass er ohne Decke im Wohnzimmer sitzen konnte. Die Wohnung in der der Boiler kaputt war und er kein fließend warmes Wasser hatte und er ein Bad auf der gegenüberliegenden Seite seiner Wohnung hatte? Wer könnte es einem da verdenken, wenn man lieber in den Armen einer Frau einschläft in einem Warmen Bett, erschöpft, geduscht?

Gegen Mitte 2013 kam der Zusammenbruch beim Arbeiten, es kam alles zusammen, Stress auf der Arbeit, die ungesunde Lebensweise, die kleinen Streitereien mit seiner Exfrau, die Diagnose stand fest Burnout. Drei Wochen Krankgeschrieben, drei Wochen Zeit zum nachdenken, ein Schuss vor den Bug. Er nutzte diese Zeit um mit dem Jahre 2012 abzuschließen und schrieb das Vorgängerwerk. Es waren sehr Emotionale Tag, das schreiben zehrte an seinen Kräften und mehr wie wenige Zeilen konnte er pro Tag nicht niederschreiben. Denn das Jahr vor seinem geistigen Auge nochmals Revue passieren zu lassen, noch einmal den Weg durch die Hölle seines Lebens zu gehen und dieses mal jeden Moment bewusst noch mal zu erleben quälte ihn.

Salzige, heiße Tränen flossen in Strömen seine Wangen herunter, jedoch reinigte jede Zeile, die er niederschrieb, jede Träne die er vergoss, jeder Stumme Schrei den er in seiner Kehle erstickte, reinigte seine Seele ein wenig mehr. Die Nächte waren von Albträumen bestimmt, er wachte mitten in der Nacht nass geschwitzt und mit Tränen in den Augen auf.

Gegen Ende der drei Wochen, als er alles nieder geschrieben hatte, war er Seelisch am Ende, doch es fühlte sich gut an, es war friedlich in Ihm geworden, seit Monaten fühlte er sich gut, erschöpft aber gut. So nahm er sein Jahr 2012 entzündete es und Blickte in die Flammen die es gierig verschlangen und dieses Jahr mehr und mehr zu Asche verwandelten. Es tat gut zu sehen wie die Flammen es Stück für Stück an sich nahmen. Die Asche sammelte er, packte sie sorgfältig in eine Schachtel und begann den letzten Gang für das Jahr 2012……es war nun bereit zu Grabe getragen zu werden. Und so ging er ein letztes mal einen schweren Gang, ganz bewusst nahm er den Weg, der eins fast der Gang zu seinem Grab gewesen ist.

Und dort an diesem Ort, an diesem Baum an dem er einst selbst gesessen hatte bettete er sein Jahr 2012 zur letzten Ruhe.

Es fühlte sich gut an, diese Symbolische Zeremonie, er war frei, frei von den Bösen Geistern die Ihn so lange in seinem Griff gehabt haben, ein weiterer Schritt in ein Neues Leben war getan, jedoch war der Preis ein sehr hoher.

Gegen Ende 2013 stellte sich heraus, dass eine lieb gewonnen Freundin wohl mehr als Freundschaft für Ihn empfand und auch er merkt, dass da etwas war, dass da mehr war wie gern haben. Es tat Ihm gut, Sie tat Ihm gut, sie war sein Ruhepol, er verbracht sehr viel Zeit bei Ihr. Doch seine innere Unzufriedenheit war nie ganz ruhig und keimte immer und immer wieder auf, obwohl es keinen nennenswerten Grund gab. Er wusste, dass sie einen sehr starken Kinderwunsch in sich trug und auch das tat Ihm weh, den war sich nicht sicher, aber er Ihr diesen jemals erfüllen konnte. Es kam ein Wochenende wo sie gemeinsam auf seine Kinder aufpassten. Sie tollten mit den Kindern herum und hatten Spaß, die Kinder mochten Sie sehr sehr gerne. Nachdem er die Kinder ins Bett gebracht hatte, offenbarte sich ihm eine Szene die sich so unglaublich tief in sein inneres Auge brannte . Sie lag auf dem Sofa und weinte, auf sein Fragen was den los sei kam die typische Antwort „nichts alles gut“ nichts war gut und das wusste er. Auf Nachfragen stellte sich mit der Zeit heraus, dass Ihr bewusst wurde, dass sie mit Ihm vielleicht niemals eigene Kinder haben würde. Es zerfraß ihn innerlich, wie konnte er so egoistisch sein und jemand seinem größten Traum nehmen?

Er konnte es nicht mehr und beendete die Beziehung, es war keine Entscheidung des Herzens, sondern eine des Kopfes. Sie sollte sie Chance bekommen Ihre eigene kleine Familie zu haben und sich Ihren Traum zu erfüllen und wieder starb ein Teil seines Herzens.

Ihm wurde wieder einmal schmerzlich bewusst, dass es alles nicht einfach wurde oder werden würde. Drei Kinder seine Exfrau im Haus, nicht gerade eine Traum Ausgangslage für eine neues Leben oder? Sich weiter ausleben? Kam für Ihn nicht mehr in Betracht, da dass alles nicht besser machen würde. Er meldete sich zwar wieder auf der Seite an aber mit wenig Aktivität und trotzdem lernte er eine wundervolle und tolle Frau auf dieser Seite kennen, die er heute zu seinen besten Freunden zählt. Warum er sich nicht sie erwählt habt, fragt Ihr euch? 600km sind mit einem freien Wochenende im Monat nicht realisierbar. Jedoch ist sie zu einem der wichtigsten Menschen in seinem Leben geworden.

Dennoch der Wunsch nach Nähe, Harmonie, im Leben ankommen war zu stark um sich dem lange widersetzen zu können und so trieb es Ihn wieder zum Chatten, es folgten 3 weiter kurze Beziehungen. Am Anfang einer jeden Beziehung dachte er es wird alles gut, er legte immer 200 Prozent in die neue Beziehung, nur am Ende wieder erfahren zu müssen, dass seine Umstände untragbar sind für die Partner. Mit jedem mal wenn es beendet wurde, starb wieder ein kleines Stückchen seines Herzens. Und von mal zu mal stumpfte er emotional ein weiteres kleines emotionales Stückchen ab, erst schleichend ohne das er es bemerkt hätte. Doch von mal zu mal wurde es schwieriger jemand in sein Herz zu lassen.

Ende Oktober lernte er wieder eine Frau kennen, sie schrieben sehr lange und sehr viel, trafen sich und verbrachten schöne Abende zusammen und irgendwann war klar das da mehr war und bei Ihr war wirklich mehr da. Er hätte sehr sehr viel für diese Frau getan, obwohl sie ihn schlecht behandelt und in eine gefühllose Ecke dränge in der er nie sein wollte. Anfang Januar 2015 eskalierte die Situation und es ging zu Ende. Es traf Ihn schwer, wie ein Blitz in seinem Herzen, obwohl sie sich noch nicht lange kannten hatte es diese Frau wieder in sein Herz geschafft und dort verbrannte Erde zurück gelassen.

Und nun, wo steht er? Wieder am Anfang? Nicht mehr fähig jemand an sich ran zu lassen, aus Angst verletzt zu werden? Wofür braucht man ein Herz, wenn es heutzutage mit Füssen getreten wird.

Aber ja, Ihr habt recht, das Leben ist schön !!!! Nun ja, sollte es, denke ich.

Jetzt heben wir 2015 und wir werden sehen was das Leben bringt Freunde und wir werden sehen wohin uns unsere Wege führen.