Das Handbuch für den guten Ehemann 2017

Das Handbuch für den guten Ehemann 2017 (kann Spuren von Sarkasmus enthalten)

In einer Familie zählen die Bedürfnisse von jedem Einzelnen und nicht nur die des Ehemannes (Steinzeit is over, Baby!).

Verwöhne Sie!

• Gehen Sie nicht davon aus, dass das Abendessen bereits auf Sie wartet, denn die Frau arbeitet mindestens genau so viel und hart wie Sie!

• Planen Sie vorausschauend, evtl. schon am Vorabend, was der Lieferdienst bringen soll, denn kochen können die wenigsten Männer.

• Bestellen Sie die Mahlzeit rechtzeitig! Wenn sie nach Hause kommt,  zeigen Sie ihr so, dass Sie an sie gedacht haben und das Ihnen ihre Bedürfnisse am Herzen liegen. Die meisten Frauen sind hungrig, wenn sie heimkommen und die Überraschung einer warme Mahlzeit gehört zu einem herzlichen Empfang, so wie Frau ihn braucht. Ignorieren Sie das anschließende gejammer über ihre Figur dezent.

• Machen Sie sich frisch! Gönnen Sie sich 15 Minuten Pause, so dass Sie erfrischt sind, wenn Sie ankommt. Sie hatte schließlich einen harten Tag und hat es verdient.

• Putzen sie die Zähne, duschen Sie oder waschen sich zumindest die wichtigsten Körperstellen (Achseln, Gesicht, Intimbereich). Ihre Frau möchte schließlich niemanden küssen, der riecht wie ein toter Iltis.

• Seien Sie fröhlich, machen Sie sich interessant für sie! Sie braucht vielleicht ein wenig Aufmunterung nach einem ermüdenden Tag, an dem ihr ein Nagel abgebrochen sein könnte oder die intrigante Kollegin nervte.

• Es gehört zu Ihren Pflichten dafür zu sorgen, dass sie sich verstanden und geachtet fühlt.

Das traute Heim

• Versuchen Sie nicht auf zu Räumen, dass machen Sie eh nicht richtig! Wenn man keine Müllengel machen kann ist es vollkommen in Ordnung.

• Räumen Sie Schulbücher, Spielsachen, Papiere usw. zusammen und verstauen Sie es sorgfältig in einem Schrank, frei nach dem Motto „ aus den Augen aus dem Sinn“.

• Machen Sie die Kinder schick. Nehmen Sie sich ein Taschentuch und „Papas-spucke“ und wischen Sie den gröbsten Dreck von ihnen.

• Versuchen Sie nicht die Haare der Kinder zu Kämmen, denn diese sind das Territorium der Mama, nutzen Sie Mützen!

• Vermeiden Sie jeden Lärm! Wenn Sie nach Hause kommt, schalten Sie Tabletts, Fernseher, Playstation und Stereoanlage aus und verbannen Sie die Kinder in ihr Zimmer.

• Seien Sie glücklich sie zu sehen, auch wenn Ihr Stresslevel dem eines Kampfjetpiloten gleicht.

• Begrüßen Sie sie mit einem warmen Lächeln und zeigen Sie ihr auf keinen Fall, dass Sie jetzt lieber in der Kneipe mit Kumpels sitzen würden..

Opfere dich auf – der Ehemann ist nicht mehr der Chef!

• Hören Sie Ihr zu. Sie mögen ein Dutzend wichtiger Dinge haben die Sie mehr interessieren (Menstruation Ja/Nein?).  Aber wenn Sie heimkommt, ist nicht der geeignete Augenblick, darüber zu sprechen. Lassen Sie sie zuerst erzählen – und vergessen Sie nicht, dass ihre Gesprächsthemen wichtiger sind als Ihre. (ja, es ist verdammt hart, aber es kann sich lohnen)

• Der Abend gehört Ihr. Beklagen Sie sich nicht, wenn sie „nur“ kuscheln will Versuchen Sie stattdessen, ihre Welt voll Druck und Belastungen zu verstehen(Fingernägel wachsen langsam nach). Sie braucht es wirklich, sich zu Hause zu erholen.

• Ihr Ziel sollte sein: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Zuhause ein Ort voller Frieden, Ordnung und Behaglichkeit ist, wo Ihre Frau Körper und Geist erfrischen kann.

• Begrüßen Sie sie nicht mit Beschwerden und Problemen.

• Beklagen Sie sich nicht, wenn sie später kommt als Sie oder selbst wenn ihr Orgasmus die ganze Nacht ausbleibt (Aufgeben ist jedoch keine Option!!, Rom wurde schließlich auch nicht an einen Tag erbaut!). Nehmen Sie dies als kleineres Übel, verglichen mit dem, was sie vermutlich tagsüber durchgemacht hat.

•Nach dem Sex wird gekuschelt, so will es das Gesetz. Einschlafen wäre jetzt Ihre dümmste Option!

Anmerkung des Autor: Letztendlich, ist es doch nur wichtig, dass man sich ergänzt und alles Hand in Hand geht. Tut jeder seinen Teil dazu klappt es schon.

Guter Rutsch oder fuck you new Year

Hallo Freunde,

ja ich lebe noch, auch wenn es im Moment sehr wenige Lebenszeichen von mir gibt. Ich möchte mich zum ersten bei Euch allen bedanken, die weiterhin Interesse an meinem Blog zeigen, auch wenn im Moment nicht viel geht. Deshalb möchte ich Euch jetzt ein wenig updaten.

Wie bereits in einigen vorherigen Beiträgen gesagt, hab ich jobmäßig sehr viel um die Ohren und bin abends leider immer viel zu platt noch etwas zu schreiben. Ein kleinen Wermutstropfen gibt es jedoch, mir fehlt das schreiben unglaublich. Mir fehlt mein seelischer Ausgleich. Ich vermisse das abschweifen in meine konstruierten Welten und Geschichten und das niederschreiben von Erlebnissen für Euch meine Freunde.

Wie die Welt sich immer schneller (nicht unbedingt zum positiven, siehe Trump), so rennt auch meine gefühlte Zeit immer schneller, aber was ist so passiert?

Bis zum Jahresende war es im Job extrem stressig, im Moment bin ich bei ca. 4000-5000 km im Monat und eine 40h Woche ist fast unmöglich, aber wie heißt es so schön, hättest was „Gscheits“ gelernt.

Am 23. Dezember kam die 300km entfernte Nachricht, dass Madames Papa nach langer Krankheit im Sterben liegt. Madame entschied sich dagegen so kurz vor Weihnachten noch hoch zu fahren um den Kindern nicht das Fest zu verderben. Natürlich wirkte sich das auf die Stimmung aus ist ja verständlich und Menschlich.

Er verstarb am 24.12.2016 um die Mittagszeit, auch wenn es nicht unerwartet war und er endlich von seinem Leiden erlöst war, war es trotzdem ein Schlag für Familie. Ich werden den alten Haudegen immer in meinem Herzen tragen, in meiner Erinnerung lebt er immer weiter. Ich sehe ihn immer noch, wie er sich in unserer ersten Wohnung auf meinem geliebten schwarzen Sessel rasiert und nachher alles voll mit Bartstoppeln war. Dieser Gedanke lässt mich jetzt immer lächeln<auch wenn es damals eher ein orrrrrrrrr war.

Silvester war ein sehr tolles Ereignis mit vielen Freunden von früher, die alte Clique mal wieder zusammen.

In der zweiten Januarwoche war dann die Beerdigung und nun war auch der faktische Abschluss da. Eine Beerdigung muss ich jetzt nicht näher ausführen, kennt glaub jeder. Dann ging es auch schon wieder mit Arbeiten weiter und naja es wird nicht besser eher immer mehr und mehr.

Kommen wir zum Joyclub, was soll ich sagen, es ist einfach nur frustrierend und ich habe die Schnauze gestrichen voll. Wir haben tolle Menschen über den Joy kennen gelernt, dass ist unumstritten, jedoch nicht das gefunden was wir suchen. Vermutlich liegt es an uns, wir sind zu kompliziert, zu wählerisch oder what ever.

Vielleicht ist es schlicht und ergreifend nicht möglich eine Dauerfreundschaft auf einem gesunden Fundament auf zu bauen. Vielleicht muss man einfach auf das schnöde geficke über gehen und jeden anderen Menschen einfach als Spielzeug für den Moment betrachten, damit man ihn wegwerfen kann wie es beliebt.

Ich für meinen teil, hab nicht mehr die Lust, Energie und Zeit sie im Joy zu verschwenden um einfach nur Enttäuschungen zu sammeln.

So Freunde, das war es fürs erste von meiner Seite und wisst Ihr was so in der letzten Zeit los war.

Ich werde Euch auf dem laufenden halten.

Liebe Grüße

Euer Harlekin